Ist soziales Netzwerken gut für das Lernen?

Dieser Frage geht ein Beitrag im aktuellen Heft „Chief Learning Officer“ nach.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass der Markt für ‚Social Collaboration Plattformen‘ wie Yammer, Jive, Jam und andere stark wächst. Diese werden in der Regel hinter einer Firewall eingesetzt und unterstützen die Kommunikation, Zusammenarbeit und informelles Lernen intern.

Studien mit konkreten Zahlen zum Wertbeitrag dieser Plattformen scheint es bisher noch nicht zu geben. Im Beitrag werden lediglich in allgemeiner Form die möglichen Nutzenpotenziale dieser Plattformen auch für das Lernen (informeller Austausch von Erfahrungen mit Kollegen; Möglichkeiten, gezielt bei Experten-Gruppen nachzufragen; etc.) aufgeführt. Verwiesen wird auf eine Studie von Deloitte zum Thema. Tenor: Es müssen zunächst spezifische Fertigkeiten im Umgang mit diesen Plattformen (und social software allgemein) entwickelt werden. Dann eröffnen sich Situationen und Nutzungsmöglichkeiten, die einen signifikanten Nutzen für das Unternehmen bieten:

As the organization builds confidence and proficiency using social software, it can expand use of the tool to address additional attractive opportunities where the potential impact and the employee engagement are high. Companies can reap significant financial rewards and develop skills and experience that have the potential to help them build a stronger competitive position over time,” (CLO Magazin, September 2014)

Dazu passt ergänzend ein zentrales Ergebnis einer aktuellen Studie von MIT Sloan Management Review:

Eine Studie von diesem Sommer zeigt, dass Unternehmen und Organisationen, die im Hinblick auf  den Einsatz von social media in ihren Geschäftsprozessen einen höheren Reifegrad entwickelt haben, einen höheren Nutzen konstatieren als Unternehmen, die diesbezüglich noch nicht so weit entwickelt sind. Zu den Bereichen, in denen social media von den weiter vorangeschrittenen Unternehmen genutzt werden, gehören unter anderem:

  • betriebliches Innovationsmanagement
  • Führungskräfte-Entwicklung und Talentmanagement
  • Integration von social business in betriebliche Abläufe.

 

 

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