Sep 192014
 
"Informal learning takes off" (Jane Hart)

Jane Hart hat kürzlich in Zusammenarbeit mit der eLearning Guild eine Umfrage zum Thema informelles Lernen durchgeführt und als Studie publiziert (vgl. den Blogbeitrag auf den Seiten des Learning Solutions Magazine dazu, der auch eine Grafik aus der Studie zeigt). Jane Hart hat für die Studie ca. 400 “Learning Professionals” aus verschiedenen Branchen befragt. Die zentralen Ergebnisse aus ihrer Sicht sind: Das Verständnis von “informellem Lernen” (IL) variiert. Das Begriffsverständnis reicht von “individuelles Lernen” bis “workplace learning”. Dabei wird informelles Lernen häufig mit innovativen, nicht-instruktionistischen Lernformen (“non-traditional training”) gleichgesetzt. Die meisten der von den Befragten als “informelles Lernen” bezeichneten Initiativen

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Sep 152014
 
Learning by DESIGN

Ein kurzer Nachklapp zu unserem Bericht zum scil Community Day, bei dem wir ja auch eine intensive Session zu “Design thinking” hatten: In der aktuellen Ausgabe von Chief Learning Officer Magazine, zu der ich heute eine Infomail erhalten habe (auf dem Cover steht schon “October”) findet sich ein Artikel über “Learning by DESIGN”, in dem anhand von Beispielen mehrerer Unternehmen verschiedene Aspekte der Umsetzung des Design Thinking-Ansatzes im betrieblichen Bildungsmanagement behandelt werden. Herausgestellt wird weniger eine spezifische Abfolge von Arbeitsschritten, so wie wir sie unter der Anleitung von Jana Lev am Community Day erlebt haben. Vielmehr schildert der Beitrag etwas

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Sep 122014
 
Trends im Lernen & Weiterbildung: Rückblick 1. scil Community Day

Am Mittwoch, 10. September 2014 fand unser 1. scil Community Day in St.Gallen statt. Zu diesem Event hatten wir aktuelle Programmteilnehmende, Alumni und Projektpartner eingeladen, um uns zu dem Rahmenthema „Trends im betrieblichen Lernen“ auszutauschen und neu zu vernetzten. Mit 45 Learning Professionals haben wir schliesslich diesen Tag verbracht und möchten hier in unserem Blog ein paar Eindrücke / Diskussionen teilen: Gestartet sind wir mit 5 Trends in Lernen & Weiterbildung: Trend 1: „Multi-Generational Learning –Verstehen wir uns noch?“ Hier diskutierten wir die Herausforderungen, die sich daraus ergeben, dass am Arbeitsplatz verschiedene Generationen miteinander arbeiten und (voneinander) lernen. Aus der

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Sep 082014
 
Wie kommen Bildungsinnovationen ins Klassenzimmer – Teil 3: Innovationsreichweiten von Design Research – wie eine „Lernende Organisation“ designen?

Design Research Studien haben maßgeblich zum Ziel, neuartige Lernumgebungen und deren Potenziale zu erkunden. Somit geht es „nicht nur um die Untersuchung einer bereits bestehenden Praxis, sondern zudem um die Exploration von neuen Möglichkeiten. Ein wesentliches Merkmal von Design Research besteht darin, dass sich der Innovationsbeitrag gleichermaßen auf Wissenschaft und Praxis beziehen soll. Die Entwicklungsarbeiten werden von Anfang an in einen konzeptionellen Rahmen eingeordnet, um einen Beitrag zum Ausbau der Wissensbasis leisten zu können. In mehreren Entwicklungszyklen sind innovative Praxislösungen zu entwickeln, die gleichzeitig als Forschungsergebnis brauchbare Theorien mit saturierter Evidenz hervorbringen sollen. Die Übertragbarkeit der entwickelten Innovation wird weniger

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Sep 052014
 
Führungskräfteentwicklung: Was sind die Stolpersteine?

Die Entwicklung von Führungskräften und Führungskompetenz hat für die Leitungsebene in sehr vielen Unternehmen höchste Priorität. Dies zeigt die folgende Infografik, die zentrale Ergebnisse einer Studie der Henley Business School (University of Reading, England) zusammenfasst. Gleichzeitig ist die Auffassung sehr weit verbreitet, dass Führungskräfteentwicklung häufig nicht wirklich funktioniert und nicht die Resultate bringt, die man sich erhofft hat (vgl. dazu einen früheren Beitrag in diesem Blog). In einem Beitrag des CLO-Magazins, ebenfalls von Juni dieses Jahres, werden sechs typische Problemfelder behandelt, die dazu beitragen, dass die Ziele von Führungskräfteentwicklungs-Programmen nicht erreicht werden: Führungskräfteentwicklungsprogramme werden häufig nicht wirklich kritisch evaluiert Im

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Sep 022014
 
Praxisuntersuchung zu Lernkultur: Was ist nach der Lernkulturanalyse in den Organisationen passiert? Was sind Trend-Lernkulturthemen für 2015?

Bisher wurde hier im Blog zum Thema Lernkultur schon das Instrument der scil-Lernkulturanalyse vorgestellt und die Frage nach dem Nutzen für Organisationen sich mit dem Thema zu beschäftigen diskutiert. In dem letzten Beitrag wurde ein Design für einen Workshop zum Lernkulturthema vorgestellt. Im heutigen Blogbeitrag möchten wir die Ergebnisse zu unserer Praxisuntersuchung die wir durchgeführt haben teilen und “Trend-Lernkulturthemen 2015″ vorstellen: Für unsere Untersuchung konnten wir 8 Unternehmensvertreter gewinnen, die die Lernkulturanalyse im Zeitraum von 2010 und 2013 mit uns gemeinsam durchgeführt haben. Unsere zentrale Frage: Was ist nach der Lernkulturanalyse in den Organisationen effektiv passiert? In dieser Infografik sind

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Aug 222014
 
Ist soziales Netzwerken gut für das Lernen?

Dieser Frage geht ein Beitrag im aktuellen Heft “Chief Learning Officer” nach. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass der Markt für ‘Social Collaboration Plattformen’ wie Yammer, Jive, Jam und andere stark wächst. Diese werden in der Regel hinter einer Firewall eingesetzt und unterstützen die Kommunikation, Zusammenarbeit und informelles Lernen intern. Studien mit konkreten Zahlen zum Wertbeitrag dieser Plattformen scheint es bisher noch nicht zu geben. Im Beitrag werden lediglich in allgemeiner Form die möglichen Nutzenpotenziale dieser Plattformen auch für das Lernen (informeller Austausch von Erfahrungen mit Kollegen; Möglichkeiten, gezielt bei Experten-Gruppen nachzufragen; etc.) aufgeführt. Verwiesen wird auf eine Studie von Deloitte

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Aug 152014
 
Informelles Lernen: "Deep smarts" kultivieren und transferieren

Dieser Sommer war – zumindest in St.Gallen – nicht wirklich gross und auf den Fluren sind jetzt schon die Winde los. Zeit also, sich um die Vorbereitung der nächsten scil-Seminare zu kümmern… Für mich steht als nächstes das scil Seminar zu “Informelle, mediengestützte Lernformen” (18.-19. September) auf dem Programm. Auf meiner Leseliste für dieses Seminar war u.a. das Buch von Leonard & Swap “Deep Smarts. How to cultivate and transfer enduring business wisdom” (1). Das Buch ist hervorgegangen aus einer umfangreichen Studie der Autoren zu den Erfolgsfaktoren für Unternehmertum in der Software-Industrie, die sie u.a. in Boston, Singapur und Hong

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Jul 032014
 
Informelles Lernen in sozialen Netzwerken: Kulturunterschiede und Herausforderungen für Lernende und Lehrende

Am 16.06.2014 wurde ich von e-teaching.org zu einer Online-Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe “Erforschung von Web 2.0 und sozialen Netzwerken in der Lehre” eingeladen. Eine der beiden Referenten war Frau Dr. Birgit Spies, Lehrbeauftragte für Medienpsychologie an der Hochschule Fresenius in Hamburg und Inhaberin von THINKTIME learning. Das Thema der Veranstaltung lautete „Web 2.0 und soziale Netzwerke“. Dr. Birgit Spies arbeitet als Beraterin für die Entwicklung und Umsetzung neuer Aus- und Weiterbildungskonzepte insbesondere im Bereich des E-learnings und informellem Lernen in sozialen Netzwerken. Erst kürzlich hat sie nach einigen Jahren Berufserfahrung auf diesen Gebiet eine Dissertation verfasst, mit dem Titel:

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Jul 012014
 
Videos als Lernressourcen: besser handhabbar durch neue Webservices

Filme (und Videos) sind spätestens seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts (Stichworte hier: Videorekorder und Schulfernsehen) ein Bestandteil des breit verfügbaren Medienmixes für Lehr-Lernprozesse. Filme und Videos werden insbesondere wegen ihres Potenzials, vergleichsweise direkte und authentische Erfahrungssituationen zu ermöglichen (z.B. durch filmische Dokumentationen zur Arbeitstechnik traditioneller Schmiede in Afrika, zum Ablauf der Endkontrolle beim einem Hersteller von Nutzfahrzeugen oder auch durch Interviews mit Vertretern verschiedener Anspruchsgruppen in einem urbanen Transformationsprozess). Dummerweise sind Filme und Videos bisher sehr sperrige (Lern-)Medien gewesen. Zwar konnt man mit Videorekordern und kann man bei der Betrachtung von Videos am PC vergleichsweise einfach anhalten, zurückfahren

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Jun 272014
 
"Engagiert statt resigniert - Das innere Feuer (neu) entfachen": Thema des 10. Ostschweizer Personaltags

Am Donnerstag, 26. Juni 2014 fand in Gossau (CH) der 10. Ostschweizer Personaltag zu diesem Rahmenthema statt. Es war eine sehr gut besuchte Veranstaltung mit rund 280 Teilnehmenden und spannenden Referenten: Prof. Dr. Antoinette Weibel (Inhaberin des Lehrstuhls für Personalmanagement an der Universität St. Gallen), Dr. Ludwig Hasler (Publizist und Philosoph), Matthias Mölleney (peopleXpert und Leiter Center for HR Management der HWZ Zürich), Ruedi Josuran ( Career-, Gesundheits- und Life-Balance Coach mit Schwerpunkt Burnout-Prävention), Hans-Rudolf Castell (Leiter Direktion Human Resources Management der Migros-Gruppe), Marco Zaugg (selbstständiger Coach, Prozessbegleiter und Buchautor), Mathias Morgenthaler (Wirtschaftsredaktor) und Adolf Ogi (Alt-Bundesrat). Mit diesem Rahmenthema

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Jun 202014
 
Varianten von sozialem Lernen im Arbeitsfeld

Bei Jochen Robes (weiterbildungsblog.de) habe ich eine Mitteilung gesehen, die an mir vorbei gegangen war: Jane Hart hat kürzlich zu ihrem Thema “workplace learning” ein neues Rahmenmodell formuliert. In diesem Modell kontrastiert sie nach wie vor verbreitete Modalitäten von durch Experten geführten Aktivitäten (“Authoritative Voice”: “Performance Support”, “Training”) mit verschiedenen Varianten von sozialem Lernen im Arbeitsfeld. Gleichzeitig verweist sie in dieser Übersicht auch auf die unterschiedliche Ausgestaltung der Rolle von learning professionals und verschiedene typischerweise genutzte Werkzeuge: Die von Jane Hart formulierte Kategorie “geführtes soziales Lernen” vermittelt zwischen den Grundmodalitäten “Experten-geführtes” und “Soziales” Lernen. Hart versteht darunter den Einsatz von

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Jun 182014
 
Mobiles Lernen - Stand, Beispiele, Herausforderungen

Vor einiger Zeit hatte ich für einen Partner einen Video-Kurzvortrag zum Thema “mobiles Lernen” erstellt. Die Aufzeichnung ist jetzt hier verfügbar: Im Rahmen der 15 Minuten, die mir zur Verfügung standen, habe ich zunächst Studienergebnisse zum Stand der Nutzung von mobilen Endgeräten (für Lernen) aufgezeigt und anhand meiner persönlichen Lernumgebung die Bedeutung von durchgängiger / nahtloser Unterstützung von Arbeiten und Lernen betont. Dann erfolgte ein Wechsel der Perspektive von der persönlichen Nutzung hin zu mobilem Lernen in Organisationen, die ich anhand von zwei Fallbeispielen (Lufthansa, Xerox) vertieft habe. Dabei habe ich auf das schon in einem vorherigen Beitrag erwähnte Reifegradmodell

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Jun 102014
 
Wie kommen Bildungsinnovationen ins Klassenzimmer – Teil 2: mit Design Research die Innovationswirksamkeit erhöhen

Design Research verläuft typischerweise in einem iterativen Forschungs- und Entwicklungsprozess in enger Kooperation von Wissenschaft und Praxis ab. Mit Design Research sollen innovative Praxislösungen für offene Probleme angestrebt werden, die neuartige Lösungsansätze erforderlich machen und deren Potenziale untersucht werden sollen. Design Research ist besonders geeignet, die Innovationsleistung zu erhöhen, da mit diesem Forschungsansatz die Zusam­menarbeit über disziplinäre Grenzen hinweg fördert und die Zusammenarbeit von Forschern und Praktikern betont. Dabei lassen sich grundsätzlich die drei Kernphasen: Analyse/Exploration, Entwurf/Konstruktion (Entwicklung) und Evaluation/ Reflexion unterscheiden (McKenney & Reeves, 2012, S. 77). Der Innovations- und Veränderungsprozess in einem sozialen System wie einer Schule oder Organisation,

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